Sechs Fakten des digitalen Workflows

21. Juni 2019 | Duo Dental Zahntechnik

Der digitale Workflow bei der Herstellung von Zahnersatz etabliert sich zunehmend. Teilweise ist bereits eine geschlossene digitale Verfahrenskette möglich. Wir von Duo Dental Zahntechnik Falkenstein arbeiten seit vielen Jahren mit digitalen Technologien. Informieren Sie sich hier über sechs Fakten zum digitalen Workflow, die uns unsere Erfahrung gelehrt haben.

 

1. Der Intraoralscanner ist praxisreif

Bereits seit Jahren werden Intraoralscanner als präziser und komfortabler Weg für die Datenerfassung im Mund des Patienten beschrieben. Nachdem die Technologie bis vor einigen Jahren noch in den Kinderschuhen steckte bzw. später die hohen Investitionskosten viele Zahnärzte abschreckten, kann spätestens seit der IDS 2019 gesagt werden: Intraoralscanner sind praxisreif. Die Geräte sind klein, bieten hohe Präzision, schnelle Scangeschwindigkeit und häufig den offenen Datenexport. Auch die Preise für die Scanner lassen zunehmend eine vernünftige Kosten-Nutzen-Analyse zu. Wir von Duo Dental Zahntechnik Falkenstein informieren gern über die aktuellen Technologien, ihre Möglichkeiten und auch ihre Limitationen.

Leihen Sie sich bei uns einen Intraoralscanner und testen Sie die Möglichkeiten! Wir helfen Ihnen bei der Implementierung des Prozesses.

2. Der 3D-Druck optimiert viele Bereiche

Der additiven Fertigung wird das Potenzial für eine neue industrielle Revolution nachgesagt. So weit wollen wir nicht gehen. Doch feststeht, der 3D-Druck optimiert in Dentallabor und Zahnarztpraxis bereits heute viele Bereiche. So können wir von Duo Dental Zahntechnik aus den Daten des Intraoralscanners ein Modell generieren ohne den Umweg über ein externes Fertigungszentrum. Der Modelldruck ist deutlich effizienter als das Fräsen eines Modells. Zudem drucken wir Hilfsstrukturen, z. B. Bohrschablonen, Alignermodelle, Arbeitsmodelle oder Abformlöffel. Das sind nur einige Bereiche, in denen wir den 3D-Drucker nicht mehr missen möchten. Gern informieren wir im Detail.

3. Die digitale Implantatplanung verbessert oft das Ergebnis der Implantattherapie

Anatomisch korrekt und prothetisch optimal – Backward Planning heißt das Zauberwort der Implantatprothetik. Die digitalen Technologien bieten hierfür beste Möglichkeiten. Mit einer modernen Implantatplanungssoftware können wir gemeinsam mit dem Zahnarzt bzw. Oralchirurgen die optimale Position für die Implantate festlegen. Lesen Sie hier mehr dazu: Digitale Implantologie

4. Zahnersatz ist ohne die CAD/CAM-gestützte Fertigung kaum noch herstellbar

Viele moderne Materialien sind ohne die automatisierte Fertigung gar nicht zu verarbeiten. Hierzu gehören beispielsweise Zirkonoxid, hochfeste Glaskeramiken oder reine PAEK-Materialien (z. B. PEEK). Auch konventionelle Werkstoffe, wie z. B. NEM, ermöglichen dank digitaler Technologien deutlich bessere Ergebnisse. Vorteile sind z. B. die hohe Materialreinheit oder die hohe Präzision.

5. Für die Kieferrelationsbestimmung nutzen wir einen analogen Weg

Trotz aller Begeisterung für digitale Technologien greifen wir in einem Bereich auf einen analogen Weg zurück: Kieferrelationsbestimmung. Dreidimensionalität bezieht sich für uns hier lediglich auf die vielfältigen Funktionen und Bewegungsräume der Kiefergelenke. Mit AVOSAX – dem weltweit einzigen System, das Okklusionsebene, Zentrik, Dynamik in einem Kausimulator wiedergibt – evaluieren wir analog die präzise Kieferrelation. Erfahren Sie mehr über das AVOSAX-System.

6. Ohne handwerklich-zahntechnisches Know-how nutzt der beste Computer nicht viel

Wir können bzw. wollen nicht mehr ohne den Einsatz digitaler Technologien arbeiten. Viel wichtiger jedoch als die Hard- und Software ist der Mensch dahinter. Die fundierte zahntechnische Aus- und Fortbildung ist bei Duo Dental Zahntechnik die Basis für das Herstellen von Zahnersatz. Kein Computer kann heute einen individuellen Zahnersatz automatisch planen und fertigen; und auch die digitale Intelligenz wird immer den Menschen brauchen.

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