DuoDental besuchte die IDS 2019

17. April 2019 | Duo Dental Zahntechnik

DuoDental reiste Mitte März 2019 von Falkenstein nach Köln und besuchte die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Dentalschau (IDS). Auf der Fachmesse präsentiert wurden neue Produkte und zukunftsweisende Technologien. Die IDS gilt als globale Leitmesse. Das DuoDental-Team zieht ein Fazit.

 

Digital! So wird die Zukunft der prothetischen Zahnmedizin aussehen. DuoDental nutzt die digitalen Technologien bereits seit Jahren zur Fertigung von Zahnersatz. Das automatisierte Herstellen bringt auch dem Patienten viele Vorteile. So können beispielsweise moderne Materialien wie Zirkonoxid verarbeitet werden. Die so gefertigten Materialien haben eine hohe Reinheit und sind somit bioverträglicher. Außerdem ist die Präzision mit digitalen Fertigungstechnologien erhöht.

Der 3D-Druck im Dentallabor

Auf der IDS vorgestellt wurde eine Vielzahl von 3D-Druckern. Zwar scheint das Drucken eines Zahnersatzes noch nicht praxisreif, aber die Tendenz dahin zeichnet sich ab. Derzeit gedruckt werden können z. B. Hilfsmittel wie Abformlöffel, Schienen, Bohrschablonen oder Modelle – also Objekte, die aus Harzen bzw. Spezialkunststoffen bestehen. Auch Metallgerüste können mittels 3D-Druck gefertigt werden. Hier spricht man vom sogenannten Laser-Melting-Verfahren. DuoDental entdeckte auch ein Unternehmen, welches den Druck von Zirkonoxid anbietet. „All diese interessanten Entwicklungen werden wir weiter beobachten“, so das Fazit des Teams.

Digitale Abformung

Die digitale Abformung mit Intraoralscannern war ein großer Hype auf der IDS 2019. Viele Anbieter stellten ihre neuen Intraoralscanner vor. Für Patienten haben diese kleinen digitalen Helferlein einen großen Vorteil. Der unangenehme „Gebissabdruck“ gehört mit einem Mundscanner in vielen Fällen der Vergangenheit an. Der Zahnarzt scannt die Zahnreihe. Zeitgleich erscheint das Gebiss auf dem Monitor und es kann ein virtuelles Modell hergestellt werden. Das virtuelle Modell gibt dreidimensional die Situation wieder. Der Zahnarzt kann dem Patienten am Bildschirm mögliche Therapieansätze erklären und Ergebnisse simulieren. Die Daten aus dem Scanner können dann direkt an das Dentallabor gesandt werden, z. B. für das Herstellen eines Zahnersatzes.

Digitale Ästhetik-Planung

 Interessant waren auch die Software-Tools für die Patientenberatung/-information bzw. für die digitale Ästhetik-Planung (Smile Design). Diese gibt es beispielsweise als App. Vorgehensweise: Porträtbilder des Patienten und Bilder der Zahnsituation werden einfach mit dem Smartphone oder dem Tablet-PC aufgenommen. Mit wenigen Klicks können die Frontzahnästhetik optimiert und die Machbarkeit eines Zahnersatzes beurteilt werden. Das Ergebnis wird in 3D aus verschiedenen Blickwinkeln visualisiert. Der Patient sieht die Möglichkeiten, aber auch die Limitationen.

 Analog: AVOSAX und Kieferrelationsbestimmung

Und bei all den digitalen Technologien behauptet sich ein Unternehmen mit seinem analogen Vorgehen: AVOSAX. Die schönste Ästhetik und die besten Materialien nützen nichts, wenn beim Herstellen eines Zahnersatzes die individuelle Bisssituation des Patienten nicht berücksichtigt wird. Mit dem AVOSAX-System können die Bisslage des Patienten und die Position der Kiefergelenke einfach und korrekt ermittelt werden. Analog! Das Vorgehen dauert in der Praxis nur zirka 10 Minuten. Individuelle Kieferbewegungen werden über ein Duplikat in einen Bewegungssimulator übertragen. Das ist die perfekte Arbeitsgrundlage für den Zahntechniker.

Das war die IDS in Zahlen

Auf 170.000 m², 2.327 Unternehmen aus 64 Ländern und mehr als 160.000 Fachbesucher aus 166 Ländern – eine Rekordzahl. Damit stieg die Gesamtbesucherzahl um 3,2 Prozent, die der ausländischen Fachbesucher um 6 Prozent. Die offiziellen Zahlen bestätigen die Internationalität der IDS: 73 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland (aus 64 Ländern), ebenso wie 62 Prozent der Besucher (aus 166 Ländern) – von Argentinien, Brasilien und Chile über Japan und Korea, Ägypten und Südafrika, Australien und Neuseeland, ganz Europa sowie den USA und Kanada. Ein deutliches Besucherwachstum verzeichnete die IDS 2019 aus Asien (+23,1 Prozent), Osteuropa (+19,6 Prozent), Afrika (+17 Prozent), Mittel- und Südamerika (+14,6 Prozent) und Nordamerika (+5,3 Prozent).

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